Wer gern Abwechslung auf seinem Speiseplan mag, findet auf dem Markt immer etwas Neues, selbst wenn in unseren Breiten draußen in den Gärten und auf den Feldern nichts wächst. In südlichen Gegenden reifen schon Gemüse, wenn bei uns erst langsam das Gras grün wird. Beim “Italiener”, “Türken”, “Spanier” bekommen Sie vorzugsweise Waren aus deren Heimat. Das hat viele Vorteile: Die kennen sich sehr gut aus mit wärmeliebenden Feld-Früchten, die uns traditionell fremd sind. Sie wissen, wann welches Gemüse reif ist. Außerdem haben sie oft auch noch Tipps für die Zubereitung parat – ein nicht zu unterschätzender Mehrwert.
Artischocken frisch vom Markt -
Artischocken
Beim Anblick oder beim Duft bestimmter Pflanzen kommen Urlaubsgefühle auf. Artischocken blühen schon im März in wärmeren Gegenden, zum Beispiel im sonnigen Italien. Gegessen werden von diesen distelartigen, kräftigen, krautigen Pflanzen die Enden der Laubblätter und der Blütenboden. Mich erinnern Artischocken immer an gesellige Stunden: Erzählen, lachen, ein Blütenblatt eindippen, Dipp mit den zarten Fruchtfleisch aufsaugen, reden, zuhören, lachen… Manchmal dauert es aber noch einige Tage, bis so eine Gesellschaft zusammen kommt. In der Zwischenzeit müssen die Artischocken irgendwie gelagert werden. Am einfachsten geht es im Gemüsefach des Kühlschrankes. Mehr haben Sie davon, wenn Sie sie in eine Vase stellen. Am attraktivsten wirken die Artischocken in diesem Gesteck mit Osterglocken.
Narzissen und Artischocken als Blumengesteck -
Tipps zum Selbermachen
Falls Sie dieses Gesteck nacharbeiten wollen, verrate ich Ihnen ein paar Tricks:
- Legen Sie erst Ihre Artischocken als Untergrund schräg in die Vase. Die Köpfe sind so schwer, dass sie an den Seiten herunterhängen.
- Stecken Sie – von außen nach innen – die Narzissen hinein. Fangen Sie mit den kleinen Blumen an, dann nehmen Sie die Nächstgrößere.
- Oben, in die Mitte, stecken Sie die längste und schönste Osterglocke.
Probieren Sie’s. Es ist ganz einfach!
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