Erdbeeren gibt es doch das ganze Jahr! Stimmt! Aber wissen Sie auch noch, wie gut die reifen Erdbeeren schmecken, die frisch vom Beet geerntet werden und noch am gleichen Tag auf den Markt kommen? Genau so geht es mit vielen anderen Dingen. Weidenkätzchen und Forsythien bestimmen den Frühling, Mistelzweige den Winter. Die Spargelsaison hört schlagartig mit dem 24. Juni auf – dem Johannistag ... Saison für Obst, Gemüse, Blumen...
Die Saison kann beginnen
Ähnlich wie die Zugvögel kommen und gehen spezielle Marktbeschicker. Zu einer bestimmten Jahreszeit tauchen sie auf und sind zu einer ebenfalls bestimmten Zeit wieder weg. Vielleicht fällt ihr Verschwinden gar nicht auf, denn sie werden abgelöst durch andere Zugvögel, die abermals eine besondere Jahreszeit einläuten. Manchmal – bei melancholischem Regenwetter - wird einem bewusst, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist. Mit jeder neuen Saison kommen auch die Sinneseindrücke wieder zurück. Sobald die Marktleute ihre Stände aufgebaut haben, bringen sie im Juni den Duft der reifen Erdbeeren mit. Im Dezember spürt man die Wärme von gerösteten Maronen, bevor der Ofen überhaupt zu sehen ist. Das Gewusel und den Klang der hell piepsenden Kücken, die im April zur Weiterzucht verkauft werden, weckt positive Gefühle des Wachsens und Gedeihens.
Wenn die Blumenmönche ihren Stand auf dem Markt - aufschlagen, beginnt der Frühling
Winterschlaf
Zu diesen „Markt-Schwalben“ gehören auch die Blumenmönche. Im Winter bleibt ihr Areal leer, doch alle gehen aus reiner Gewohnheit drum herum. Sobald die Blumenmönche ihren Platz an der Ecke einnehmen, ist der Frühling nicht mehr weit - unabhängig vom aktuellen Wetter.
Stiefmütterchen
Stiefmütterchen aus den Kloster-Gewächshäusern - bedecken kistenweise mit ihren bunten Farben das graue Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz
Welche Jahreszeit ist die Schönste?
Als Marktbesucher braucht man keine Lieblings-Jahreszeit. Es genügt, sich an den Unterschieden zwischen den Jahreszeiten zu erfreuen. Entdecken Sie die regionalen Besonderheiten Ihres Marktes. Es lohnt sich!
Das Angebot auf dem Markt besticht durch die Vielfalt, die sich noch von Region zu Region unterscheidet. Zur Apfelzeit bieten die Obstbauern und Gartenbesitzer wahrscheinlich gleich viele Apfelsorten an, aber im Norden entdeckt man andere Sorten als im Süden. Viele dieser Obst- und Gemüsesorten gelangen nur auf den Wochenmarkt und werden ausschliesslich hier verkauft, denn derart kleine Mengen reizen keine Supermarktkette. http://www.markt.umdieeckedenken.de/selbsterzeuger/frisch.php
Jahreszeiten
Erdbeeren gibt es doch das ganze Jahr! Wie die Zugvögel kommen und gehen spezielle Marktbeschicker. Nach ihnen könnte man „den Kalender stellen“. Weidenkätzchen und Forsythien bestimmen den Frühling, Mistelzweige den Winter. Die Spargelsaison hört schlagartig mit dem 24. Juni auf – dem Johannistag ...
Märkte gab und gibt es in allen Ländern, Städten, Dörfern und sogar am Strassenrand. Einige – wie zum Beispiel der Viktualienmarkt in München oder der Hamburger Fischmarkt - gelangen auch über ihren Standort hinaus zur Berühmtheit. Was fasziniert an den Verkaufsständen unter freiem Himmel oder in den extra dafür gebauten Markthallen? Gehen wir der Sache einmal auf den Grund, denn auch ich bin eine bekennende Marktbesucherin. http://www.markt.keramikkunst.de/